Weihnachtstheater in Meiningen „Die Schneekönigin“

Der traditionelle Besuch des Meininger Theaters wird in jedem Jahr sehnlichst erwartet. So fuhren am 14.12.2018  alle Kinder und Lehrerinnen der Schule mit drei Bussen in die Theaterstadt.

Im Theater erwartete das kleine und große Publikum wieder großartige Bühnenbilder sowie super schauspielerische Darstellungen. Dieses Jahr wurde das Stück „Die Schneekönigin“ gezeigt.

Es war einmal ein Spiegel aus Eis, der alles Schöne hässlich aussehen ließ und das Schlechte schön machte. Dieser Spiegel zerbrach und zersprang dabei in tausend kleine Stücke. Trafen diese Stücke ein Herz wurde es kalt wie Eis, trafen sie Augen, sahen sie alles nur noch hässlich und böse. Den Waisenjungen Kay treffen zwei Splitter in Herz und Auge als er im Sommer mit seiner Freundin Gerda draußen spielt. Er verspottet Gerda und treibt sich von nun an mit den bösen Jungs herum. Im Winter fährt eines Tages die Kutsche der schönen Schneekönigin durch das Dorf in dem Kay lebt. Aus Spaß hängt er sich hinten an. Doch plötzlich zieht ihn die Königin in die Kutsche. Er verfällt ihrer kalten Schönheit und beschließt von nun an mit ihr in ihrem Palast zu leben. Der Frühling kommt und Kay ist immer noch immer nicht zurück. Das Mädchen ist zutiefst verzweifelt und traurig über jenen Verlust und beschließt nun Kays Heimkehr selbst zu erzwingen. Und so begibt sie sich auf die abenteuerliche Reise zum Palast der Schneekönigin. Unterwegs widerfahren Gerda viele wundersame Dinge: Ihr begegnet ein sprechender Rabe, sie wird von Räubern entführt... Bei den Räubern lernt sie die Tochter der Anführerin kennen und macht die Bekanntschaft mit einem sprechenden und fliegenden Rentier, das den Weg in den Norden zum Eis-Palast kennt. Mit dessen Hilfe kann sie schließlich den Palst der Schneekönigin finden und Kay befreien. 

 

Autorenlesung mit Thomas J. Hauck

 

Auch in diesem Jahr konnten sich die Kinder der Kreuzbergschule am 29.11.2018 über eine Autorenlesung freuen. Zu Gast war der Autor Thomas J. Hauck. Er las unter anderem aus dem Buch „ Oma Frida und das Seeungeheuer“ vor.

 

 Seit nunmehr 471 Tagen, 97 Stunden, 113 Sekunden und 11 Minisekunden lebt Schoscho, das kleine französische Seeungeheuer, fernab seiner Heimat bei Oma Frida in einer Kaffeetasse. Nicht, dass es ihm dort nicht gut ginge, aber Heimweh hat Schoscho eben doch. Natürlich hat Oma Frida einen Plan: Sie hofft, Geld für eine Reise in Schoschos Heimat zu gewinnen. ALs eines Tages ein blütenweißes Rennboot in ihrem Garten steht, geht das Abenteuer los, denn es verschlägt die beiden mitsamt Boot in die Wüste! Die Kinder lauschten den Worten des Autors, der aus zwei seiner Werke vorlas. Mit Witz und schauspielerischen Einlagen zog der Autor die Kinder in seinen Bann.