Weihnachtstheater

 

Inzwischen sind die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a „gestandene“ Schauspieler. Bereits im Oktober wurden die Rollen für die Theaterstücke „Unterwegs“ und „Sterntaler-Gibt`s die wirklich?“ verteilt.

Wie in jedem Jahr wurde für die Anfertigung der Kostüme und Kulissen zu Hause und in der Schule fleißig gebastelt und geschneidert.

Nach den Herbstferien begannen die Proben. Das Verkleiden war mit sehr viel Spaß verbunden. Das gegenseitige kritische Beurteilen half, die Rollen noch besser zu spielen.

Zum zweiten Adventssingen der Schule wurde das Stück: „Sterntaler – Gibt`s die wirklich?“ in der Pausenhalle aufgeführt.

Auch in den Pflegeheimen „Haus Kreuzberg“ und „Residenz Ambiente“ kam das weihnachtliche Programm der Kinder sehr gut an.

Zum Abschlussgottesdienst am letzten Schultag in der Kirche durften die Schauspieler und Schauspielerinnen noch einmal mit dem Stück „Unterwegs“ auftreten.

In dem Stück „Unterwegs“ überbringen vier Engel den weisen Männern Kaspar, Melchior, Balthasar und Jonathan die Nachricht, der König der Juden sei geboren worden. Jeder der Engel gibt den Männern auch eine Botschaft mit auf den Weg. Kaspar, Melchior und Balthasar finden das Jesuskind noch rechtzeitig. Jonathan kommt zu spät, die Heilige Familie ist bereits weitergezogen. Die weisen Männer erzählen einander die Botschaft, fügen diese zusammen und erkennen den darin enthaltenen Sinn.

 

Das Stück „Sterntaler-Gibt`s die wirklich?“ zeigt ein Detektivbüro. Ein feiner Herr kommt im Auftrag des Sterntalers zu dem Detektiv und beauftragt ihn, Sterntaler in der heutigen Zeit zu finden. In einer Schulklasse wird der Detektiv fündig. Er wird dort (unsichtbar für die Kinder) Zeuge, wie Toleranz und Verständnis das Leben miteinander leichter machen können. In kurzen Szenen wird dies dargestellt. Zum Schluss erkennt der Detektiv, dass es wert ist, in jedem Menschen einen Sterntaler zu suchen.

 

Residenz „Ambiente“

Adventssingen

Haus „Kreuzberg“

Kirche

 

Plätzchen backen der Klassen 4 im Haus Kreuzberg und im Ambiente

Die vierten Klassen nutzten die Vorweihnachtszeit um gemeinsam mit den Bewohnern im Haus Kreuzberg, sowie im Ambiente Plätzchen zu backen und ein Lebkuchenhaus zu verzieren. Den Kindern bereitete es viel Freude und sie konnten noch einiges von den erfahrenen "Bäckern und Bäckerinnen" lernen.

Ambiente

Haus Kreuzberg und Tagespflege

Radtour – Point Alpha

 

In diesem Jahr jährt sich zum 28. Jahr der „Mauerfall“. Für die Kinder der Klassen 4a und 4b ist es heute unverständlich, dass eine Grenze durch Deutschland benachbarte Dörfer und Städte trennte und somit viele Familien auseinander riss. Umso wichtiger ist, dass die Kinder über diese unmenschlichen Machenschaften informiert werden, damit sich so etwas nie wiederholt.

 

Am 04. Oktober 2017 trafen sich alle Kinder und zahlreiche „Begleiteltern“ zur Radtour auf dem Parkplatz der Schule. Von dort ging es über den Ulstertal- Radwanderweg nach Wenigentaft. Dann wechselten sie auf den Kegelspielradwanderweg und erreichten Grüsselbach. Auf dem Hof der Familie Henkel wurde dann eine ausgiebige Rast gemacht. Diese tat allen Kindern gut, denn danach stand noch ein „Berganstieg“ zum „Blauen Haus auf der Grenze“ an. Den bewältigten alle Kinder gut.

 

An und in der Gedenkstätte erfuhren die Kinder viel über das Leben in der DDR und speziell an der Grenze. Neugierig wurde die Ausstellung im „Blauen Haus“ bestaunt. Entlang der Grenze und am Point Alpha bekamen sie nur einen kleinen Eindruck von den vielen Sicherheitsmaßnahmen und dem großen Leid an der Grenze. Nach einer sehr informativen Führung und gut erholt ging es dann wieder auf den Heimweg, der erstaunlicherweise viel kürzer erschien als der Hinweg.

 

Beim Besuch des Torbogenmuseums in Philippsthal am 06.10.2017 konnten die Kinder ihr Wissen über „den Bau und den Fall“ der innerdeutschen Grenze vertiefen.

 

 

Erlebnisbergwerk Merkers

 

Am 24.Mai 2017 fuhren wir, die Klassen 4a und 4b der Kreuzberg-Schule ins Erlebnisbergwerk Merkers.

Nach einer kurzen Anreisezeit mit der Bäderlinie war unser Ziel schnell erreicht. Als erstes bekamen wir vom Steiger einige Verhaltensregeln und nach der Ausgabe der Fahrmarken und der Schutzkleidung konnte es endlich losgehen. In einem Förderkorb fuhren wir nun ins Innere der Erde. Mit bereitgestellten Transportern konnte nun die Reise durch das unterirdische Labyrinth beginnen. Sie führte uns vorbei an stillgelegten Stollen (Toter Mann) sowie alten und neuen Bergbaumaschinen. Die Straßen, Wände und alles um uns herum bestanden aus Salzgesteinen. Unser erster Halt war der ehemalige Salzbunker. Er dient heutzutage als der tiefste Konzertsaal der Welt. In dieser riesigen Halle, wo schon viele berühmte Musiker auftraten, bekamen wir eine atemberaubende Lasershow geboten. Die Reise führte uns nun zum tiefsten Tresor der Welt, der Goldbunker! Im April 1945 entdeckten amerikanische Soldaten diesen verschlossenen Raum. Dort fanden sie Kunstschätze, Geld und Gold der Reichsbank. (leider war für uns nichts mehr übrig). Einige Zeit später durften wir an einer Sprengsimulation teilnehmen. Der Höhepunkt unseres Abenteuers war die Kristallgrotte in einer Tiefe von 800 Metern. An den Wänden der Grotte befinden sich riesige funkelnde Salzquader. Eine farbige Lichtershow bildete auch gleichzeitig das Ende unserer Reise. Die Zeit von drei Stunden verging wie im Flug und nach einer rasanten Rückfahrt ging es mit dem Förderkorb wieder nach oben. Das Tageslicht kehrte zurück und die Sonne hatte uns wieder. Was bleibt sind tolle Erinnerungen und ein salziger Geschmack auf den Lippen.

 

Louis Ruch, Klasse 4b

Exkursion zu ACO Passvant

 

Kurz vor den Osterferien besuchten beide 4. Klassen im Rahmen des Sachunterrichtes einen weiteren großen Betrieb in Philippsthal:

ACO Passavant. Das Sortiment von ACO Haustechnik umfasst hunderte Produkte für das Entwässern, Abscheiden und Pumpen in Gebäuden. Herr Lindemann (Ausbildungsleiter) und Herr Schuchert (Leiter der Auszubildenden der Anlagenmechanik) erwarteten uns vor Ihren Türen und statteten unsere Schüler erst einmal mit Ohrenstöpseln aus. Denn in den Hallen herrscht großer Lärm und Arbeitsschutz ist wichtig. Zuerst machten wir einen Rundgang durch die verschiedenen Hallen und konnten zuschauen, wie das Metall bearbeitet und verarbeitet wird. In der anschließenden Power-Point-Präsentation erfuhren die Kinder, welche Ausbildung man hier machen kann und wo die Produkte von ACO überall zum Einsatz kommen.

Besuch beim Bürgermeister

 

Im Rahmen des Sachunterrichtes besuchten die Kinder der Klassen 3a und 3b am Donnerstag, dem 16.02.2017, den Bürgermeister, Herrn Orth, im Rathaus. Sie hatten sich gut auf diesen Besuch vorbereitet und hatten eine Menge Fragen im „Gepäck“. Im Sitzungssaal begrüßte Herr Orth jedes Mädchen und jeden Jungen persönlich. Die Kinder konnten es kaum erwarten, ihre Fragen zu stellen. In einer recht aufgeschlossenen und fröhlichen Atmosphäre gab Herr Orth geduldig Auskunft über „Privates und Berufliches“.

In der anschließenden Auswertung wurden die wichtigsten Fakten zusammengetragen. Diese wurden dann „zusammengeschrieben“ und den Kindern als Arbeitsmaterial ausgegeben.

Exkursion zu K+S

 

Beide vierten Klassen wanderten am 1. Februar in das Kaliwerk Werra. Wir waren mit Frau Krieg und Frau Kister verabredet, um den Ausbildungsbetrieb kennenzulernen. Zuerst präsentierte uns Frau Krieg ganz viele Salzprodukte und wir lernten das ESTA- Verfahren kennen. Was das bedeutet, könnt ihr auf der Seite selbst nachlesen: www.kali-gmbh.com

 

Dann haben wir eine Rundwanderung durch alle Ausbildungsräume gemacht und haben die Auszubildenden bei ihren Arbeiten beobachtet. Bei K+S werden auch Flüchtlinge in verschiedenen Berufen ausgebildet. Wir lernten Rastad aus Syrien kennen.

 

Im Pneumatik- Raum hat es uns besonders gut gefallen und, wie beim Schweißen die Funken fliegen.

 

Zum Abschied bekam jeder von uns noch einen Bohr-Kern, ein Malheft und ein Lineal.